Aktuelles

Forderungen des Bündnisses für gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg an die neue Landesregierung in Niedersachsen anlässlich der aktuellen Koalitionsverhandlungen im Februar 2013

Sehr geehrte Koalitionäre,
herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Landtagswahl wünscht das Bündnis für gentechnikfreie
Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg. Derzeit werden die Weichen für die
neue Agrarpolitik in Niedersachsen gestellt. Das Bündnis vertritt über 40 Verbände aus den
Bereichen ökologische und konventionelle Land- und Ernährungswirtschaft, Natur-, Umweltund
Verbraucherschutz, Imkerei sowie Medizin. Gemeinsam fordern wir die neue Landesregierung
in Niedersachsen auf, die Gentechnikfreiheit in Niedersachsen und europaweit
sicher zu stellen.

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Wir haben es satt: Proteste 2013 haben begonnen!

 

Auftakt war eine gemeinsame Aktion von Imkern, der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und dem Kampagnennetzwerk „Campact“ am Mittwoch Morgen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund überreicht Kanzlerin Angela Merkel seinen Negativ-Preis „Schwarzer Pinsel“ und die Imker schütteten säckeweise tote Bienen aus.

Schweinerei im Schlachthof

Zu aktuellen Brennpunkten rund um die Agrarbranche entstehende Bündnisse sorgen durch eine ungewöhnliche Zusammensetzung ihrer Akteure zunehmend für Aufsehen. Sichtbar wird so ein Netz miteinander zusammenhängender Probleme – und die Solidarität zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.

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Wahl Global 2013 -

Die im Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen engagierten über einhundert Gruppen und Organisationen wollen Landtagswahlen, die das Thema Entwicklungspolitik und Globalisierung nicht auf die Bundes- oder EU-Ebene abschieben. Wir fordern, dass Niedersachsen seine globale Verantwortung in zentralen Bereichen wie Beschaffungspolitik, Agrarwirtschaft, im Bildungsbereich oder in der Industrie- Energie- und Wirtschaftspolitik wahr nimmt! Wir erfragen daher die Positionen der Kandidat/innen aller Fraktionen zu entwicklungspolitisch wichtigen Themenbereichen.


Der VEN und seine Gruppen haben dazu sogenannte „Wahlprüfsteine" entwickelt. Dies sind acht Fragen, die direkt an die Parteien und Kandidat/innen gerichtet werden. Sie erinnern daran, dass Themen wie globale soziale Gerechtigkeit und weltweite ökologische Fragen sehr wohl auch auf die Ebene der Landespolitik gehören. Und dass diese wiederum ein wichtiger Teil von gelebter Demokratie sind. Das ist die Aktion „WahlGlobal 2013".

Sie können die Wahlprüfsteine hier online abrufen.

„Fleischatlas“ stellt globale Auswirkungen des steigenden Fleischkonsums dar

Berlin: Im Durchschnitt isst jeder Deutsche in seinem Leben 1.094 Tiere, verteilt auf vier Rinder, vier Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. Mit einem jährlichen Fleischverzehr von rund 60 Kilogramm essen die Deutschen doppelt so viel Fleisch wie die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In den ärmsten Ländern der Welt liegt der Fleischkonsum unter 10 Kilogramm pro Jahr. Zugleich produzieren deutsche Fleischfabriken etwa 17 Prozent mehr Fleisch als verzehrt wird. Fast zwei Drittel der hiesigen Agrarflächen dienen inzwischen der Erzeugung von Futtermitteln. Diese und viele weitere Zahlen und Fakten enthält ein „Fleischatlas“, der in Texten und Grafiken die globalen Zusammenhänge der Fleischerzeugung aufzeigt und von der Heinrich-Böll-Stiftung, Le Monde Diplomatique und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgegeben wurde.

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