Tilman Uhlenhaut im Gespräch mit der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast

Weideprämie gefordert

Offener Brief an die Landwirtschaftsministerin und Postkartenaktion

Mit einer Kuh und drei Schafen sind am 27.03.2018 Mitglieder des Agrarbündnisses vor das Landwirtschaftsministerium gezogen, um für eine Weideprämie zu demonstrieren und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) einen Offenen Brief zu übergeben. 

In Niedersachsen gibt es einen Trend zu immer mehr Stallhaltung, - nicht zuletzt, weil die intensiveren Haltungsformen in der Regel wirtschaftlich in der Regel im Vorteil sind. Trotz des Weidemilchprogramms in Niedersachsen stehen vor allem die Milchviehhalter wirtschaftlich unter Druck. Daneben sind es aber auch Schäfer und Mutterkuhhalter, die mit ihren Weidetieren eine besonders naturnahe und gesellschaftlich erwünschte Form der Tierhaltung betreiben und von einer Weideprämie profitieren sollten, damit in Niedersachsen weiterhin Kühe und Schafe auf den Weiden stehen. Mit der Weideprämie würde die Regierung in Niedersachsen einen wichtigen Schritt zum Erhalt von Dauergrünland und Weidehaltung beitragen. Die Einführung einer Weideprämie war im vergangenen Jahr durch den damaligen Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Bündnis 90/ Die Grünen) im Gegenzug für die ab 2018 nicht mehr gezahlte Ausgleichzulage angekündigt worden. Die neue Ministerin hatte diesen Plänen Anfang des Jahres eine Absage erteilt.

Parallel zur Aktion vorm Landwirtschaftsministerium hat das Agrarbündnis eine Postkartenaktion initiiert. Die Ministerin bestätigte bereits den Erhalt zahlreicher Postkarten mit der Forderung nach einer Weideprämie.

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"Sehr geehrte Frau Ministerin,

ich meine, Kühe gehören auf die Weide. Das ist gut für die Gesundheit der Tiere, ergibt hochwertige Milch, erhält wertvolles Dauergrünland, erhöht die Artenvielfalt, gibt der bäuerlichen Landwirtschaft eine Zukunft.            Kommen Sie auf gute Gedanken. Setzen Sie sich aktiv für die Weideprämie ein."

Damit der Strom von Postkarten nicht abreißt, können weiterhin Postkarten bestellt werden oder gleich online unterzeichnet werden.

In den letzten Jahren seien die Weidehaltung und das Grünland wirtschaftlich unter Druck geraten, es gebe einen Trend zu immer mehr Stallhaltung. Neben den Milchviehhaltern seien auch Schäfer und Mutterkuhhalter, die eine besonders naturnahe und gesellschaftlich akzeptierte Art der Tierhaltung betreiben, gegenüber intensiveren Haltungsformen benachteiligt.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Demonstration-fuer-niedersaechsische-Weidpraemie-9135761.html
In den letzten Jahren seien die Weidehaltung und das Grünland wirtschaftlich unter Druck geraten, es gebe einen Trend zu immer mehr Stallhaltung. Neben den Milchviehhaltern seien auch Schäfer und Mutterkuhhalter, die eine besonders naturnahe und gesellschaftlich akzeptierte Art der Tierhaltung betreiben, gegenüber intensiveren Haltungsformen benachteiligt.

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