Artgerechte Tierhaltung benötigt wenig Medikamente
Artgerechte Tierhaltung benötigt wenig Medikamente

Massentierhaltung braucht Antibiotika

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert weniger Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung, 1.000 Tonnen werden jährlich benötigt. Erforderlich sind klare Reduktionsziele für Antibiotika wie in Dänemark und in den Niederlanden sowie eine bundesweite Erfassung aller Daten zum Antibiotika-Einsatz in den Ställen. Zunehmend helfen bei kranken Tieren und Menschen keine gängigen Antibiotika. Dies müsse aus Gründen des Tierschutzes, aber auch zum Schutz des Menschen vor gefährlichen Krankheiten ein Ende haben. Ministerin Aigner schlägt Meldepflicht für Antibiotika-Verschreibungen nennt aber keine Reduktionsziele. Das im Supermarkt billig angebotene Hühner- oder Schweinefleisch täuscht über Schäden der industriellen Tierhaltung hinweg. Zehn Jahre nach Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz muss die Ursache des horrenden Antibiotika-Einsatzes bekämpft werden - die quälende Massentierhaltung.

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