Ökologische Landwirtschaft

Im ökologischen Landbau wird auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel wie Herbizide, Fungizide und Insektizide und Kunstdünger verzichtet. Stattdessen werden dem Boden durch Mist- oder Güllegaben und Gründüngung möglichst aus eigenen Mitteln Nährstoffe zugeführt und ökologische Verfahren zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung genutzt. Vielfältige Fruchtfolgen unterstützen die Bodenfruchtbarkeit. So trägt der ökologische Landbau zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Denn ohne Pestizide können sich beispielsweise Wildkräuter auf den Äckern verbreiten.

Durch die Orientierung des ökologischen Landbaus an weitgehend geschlossenen Wirtschaftskreisläufen und der Berücksichtigung höherer Tierschutzstandards entstehen weniger negative Auswirkungen auf die Umwelt als in der konventionellen Landwirtschaft.

 

Ökolandbau in Niedersachsen

Der Marktanteil von Bioprodukten in Niedersachsen liegt derzeit bei 5 % mit weiter steigender Tendenz. Die Nachfrage nach Biolebensmitteln kann von den heimischen Erzeugern allerdings nicht ansatzweise gedeckt werden.

Der Flächenanteil des Ökolandbaus in Niedersachsen beträgt nur knapp 3% - er ist damit bundesdeutsches Schlusslicht

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Aktuelles

Gülleflut in Niedersachsen stoppen

Anlässlich der Herausgabe des Nährstoffberichtes des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums fordern BUND, NABU und Greenpeace ein effektives Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Nährstoffüberschüsse...

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Weideprämie gefordert

Mit einer Kuh und drei Schafen sind am 27.03.2018 Mitglieder des Agrarbündnisses vor das Landwirtschaftsministerium gezogen, um für eine Weideprämie zu demonstrieren und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast einen Offenen Brief zu übergeben...

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