Demonstration in Strassburg: Wir haben es satt!

Dienstag, 22.10.2019, 09.30 Uhr bis 15.00 Uhr

DIENSTAG, DEN 22. OKTOBER 2019, 9:00 - 15:00 UHR, DEMONSTRATION IN STRASSBURG

Artenschwund, Klimakrise und der Verlust von fruchtbaren Böden – es ist höchste Zeit, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu stoppen. Wir fordern eine Agrar- und Ernährungswende, die der klimapolitischen und ökologischen Notlage gerecht wird. Wir fordern mehr Tierwohl, ein Ende des Höfesterbens und Zugang zu nahrhaftem und nachhaltig produziertem Essen für alle. Und zwar ohne Agrarwüsten, Tierfabriken und Gentechnik!

Wir brauchen politische Unterstützung für all jene, die Lebensmittel regional, saisonal und umweltverträglich herstellen. Die EU legt gerade fest, welche Art der Landwirtschaft in Europa und darüber hinaus in den
nächsten zehn Jahren gefördert wird.

DIE ZEIT RENNT! Höchste Zeit der Agrarindustrie die Stirn zu bieten!
Schnappt euch euren Kochtopf, zieht mit uns vor das Europaparlament und schlagt Alarm!
Jetzt gilt es der Agrarindustrie die Stirn bieten und die Weichen für eine bäuerliche, ökologischere
Landwirtschaft stellen!

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Aktuelles

Kritischer Agrarbericht 2020 heute erschienen

tl_files/agrarwende/content/aktuelles/Kritischer Agrarbericht/krititscherAgrarbericht.jpgKurz vor Start der Grünen Woche in Berlin (17.-26. Januar) und der diesjährigen Wir-haben-es-satt-Demonstration am 18. Januar erscheint der jährlich herausgegebene kritische Agrarbericht, der seit 1993 alljährlich vom AgrarBündnis e.V. herausgegeben wird. Das bundesweite AgrarBündnis ist ein Zusammenschluss von derzeit 25 Verbänden der bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft, des Umwelt- und Naturschutzes, des Tierschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Kirchen. Mit Experten aus den verschiedensten Schwerpunktthemen des Agrarsektors dokumentiert der "Kritische Agrarbericht" die ganze thematische Breite der agrarpolitischen Debatte eines Jahres vor dem Hintergrund der europäischen und weltweiten Entwicklung. Diesjähriges Schwerpunktthema ist „Stadt, Land – im Fluss“.

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Landwirt*innen und Verbraucher*innen zeigen gemeinsam klare Kante für eine bäuerliche Landwirtschaft

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Am Samstag sind rund 1000 Landwirt*innen, Natur-, Tier- und Klimaschützer*innen, Arbeitsrechtler*innen, entwicklungspolitisch Engagierten und interessierten Verbraucher*innen dem Aufruf ihren Protest in Oldenburg auf die Straße zu tragen gefolgt und forderten gemeinsam zu Fuß, mit Fahrrädern und mit Treckern die Agrarwende.

Die Trecker und Menschen zogen begleitet von zwei Trommelgruppen vom Bahnhofsvorplatz am Julius-Mosen-Platz und Staatstheater vorbei auf den Schlossplatz. Hier hatten verschiedene Bündnispartner Infostände aufgebaut. Dazu es gab Wurst und Hotdog aus regionaler Erzeugung zur Stärkung.

In den Redebeiträgen der Vertreter*innen der Initiativen, eingeleitet und moderiert von Canan Barski vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg und Ottmar Ilchmann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V. (AbL), spiegelten sich die vielfältigen Anliegen der Demo wider, deren zentrale Botschaft aber doch war: Nur im Schulterschluss können wir eine umweltverträgliche, zukunftsfähige, global gerechte, klimaschonende und existenzsichernde Landwirtschaft erreichen [...]

 

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