Mehrjährige Blühmischungen als Alternative zu Mais zur Energiegewinnung für Artenvielfalt und Bodenschutz

Dienstag, 26.11.2019, 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr

Mehrjährige Blühmischungen statt Mais für die Bioenergiegewinnung? Damit in Zukunft dies sich auch wirtschaftlich für die Landwirt*innen lohnt, stellt sich die Frage nach der Ertragsausfallförderung, wenn Blühmischungen weniger Ertrag als Mais erbringen. Welche Förderinstrumente stehen zurzeit dafür zur Verfügung? Welche Förderungen sind perspektivisch zu erwarten?
Um darüber zu informieren und diskutieren, sind Mareike Herbst, Biodiversitätsberaterin bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Wolfgang Fiedler von der Region Hannover eingeladen und werden dies gemeinsam mit der Referentin erörtern. Die Region Hannover bietet jetzt bereits eine Förderung für mehrjährige Blühstreifen hochwertiger Wildpflanzen an mit der Auflage, dass diese erst im Frühjahr aus Artenschutzgründen gemäht werden. Bestehen Möglichkeiten, Landwirt*innen in Zukunft aus Naturschutzgründen
auch für den Anbau von 5jährigen Blühmischungen für die Biogasproduktion zu fördern?
Welche regionalen Fördermöglichkeiten gibt es also zurzeit und perpektivisch? Ist eine Ertragsausfallförderung insbesondere in Wasserschutzgebieten und an Wasserrandstreifen denkbar?
Welche Möglichkeiten zur Unterstützung gibt es durch Stiftungen wie die Kulturlandpflege im F.R.A.N.Z Projekt oder durch die Jägerschaft? Es stellen sich auch sehr praktische Fragen, wie „Wann ist ein optimaler Aussaattermin? Welche Probleme gibt es mit Unkrautdruck? Wann ist ein optimaler Erntetermin für die Energiegewinnung? Mit wieviel Ertrag kann ich tatsächlich rechnen? Und nicht zuletzt: gibt es Biogasanlagen-Betreiber, die bereit sind, Blühmischungen anzunehmen?“
Wir wollen mit Landwirten in der südlichen Hannover-Region (Börde) und Schneeren (Nordhannoversche
Sandböden) mehrjährige Blühmischungen zur Energiegewinnung ab 2020 testen und Interessierte aus der Region zu einem Feldtag einladen.

 

Ablauf:

18:00 Uhr     Begrüßung durch die Veranstalter:
                   Landvolk Hannover: Volker Hahn
                   BUND Region Hannover: Sibylle Maurer-Wohlatz
                   Ratsherr Schneeren: Dr. Godehard Kass

18:10 Uhr     Kornelia Marzini – Bayrische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG): „Erfahrungen mit 
                   mehrjährigen artenreichen Blühmischungen zur Energiegewinnung“
 
19:10 Uhr     Diskussion mit Kornelia Manzini (LWG Bayern), Mareike Herbst (Landwirtschaftskammer Nds.), Wolfgang
                   Fiedler (Teamleiter Naturschutz West der Region Hannover) und den Veranstaltern

20:15 Uhr     Schlusswort der Veranstalter

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Wann?          Dienstag, den 26. November 2019, 18:00 - 20:30 Uhr

Wo?             Osterwald- Garbsen
                   Hauptstraße 182, 30826 Garbsen

 

Veranstalter: BUND Region Hannover/ Landvolk Hannover

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Aktuelles

Landwirt*innen und Verbraucher*innen zeigen gemeinsam klare Kante für eine bäuerliche Landwirtschaft

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Am Samstag sind rund 1000 Landwirt*innen, Natur-, Tier- und Klimaschützer*innen, Arbeitsrechtler*innen, entwicklungspolitisch Engagierten und interessierten Verbraucher*innen dem Aufruf ihren Protest in Oldenburg auf die Straße zu tragen gefolgt und forderten gemeinsam zu Fuß, mit Fahrrädern und mit Treckern die Agrarwende.

Die Trecker und Menschen zogen begleitet von zwei Trommelgruppen vom Bahnhofsvorplatz am Julius-Mosen-Platz und Staatstheater vorbei auf den Schlossplatz. Hier hatten verschiedene Bündnispartner Infostände aufgebaut. Dazu es gab Wurst und Hotdog aus regionaler Erzeugung zur Stärkung.

In den Redebeiträgen der Vertreter*innen der Initiativen, eingeleitet und moderiert von Canan Barski vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg und Ottmar Ilchmann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V. (AbL), spiegelten sich die vielfältigen Anliegen der Demo wider, deren zentrale Botschaft aber doch war: Nur im Schulterschluss können wir eine umweltverträgliche, zukunftsfähige, global gerechte, klimaschonende und existenzsichernde Landwirtschaft erreichen [...]

 

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Demonstration am 23. März in Oldenburg

Das Agrarbündnis Niedersachsen und Weitere rufen zur Demo auf und werben hiermit um Eure Teilnahme und Unterstützung!

 

Demo zu Fuß und mit Treckern
23. März 2019 | 11 Uhr | Auftakt Bahnhofsvorplatz | Oldenburg
Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz; mit Ständen der Bündnispartner

 

Für Wertschätzung von Mensch, Tier und Umwelt! Stadt und Land Hand in Hand

Wir wollen auf die Straße gehen und als Bäuerinnen und Bauern, von konventionell bis bio, von Tierhaltung bis Ackerbau, als Verbraucher*innen, Imker*innen, Natur- und Tierschützer*innen, als Umweltaktivist*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche, Kämpfer für Arbeitnehmerrechte und als Menschen aus Stadt und Land klare Kante für zukunftsgerechte, nachhaltige Landwirtschaft und gesundes Essen zeigen.....

Demo am 23. März 2019 | 11 Uhr | Auftakt Bahnhofsvorplatz | Oldenburg

 

Kontakt für Treckerfahrer*innen:
Ihr erhaltet Informationen und könnt Euch anmelden unter:

0176 301 566 36 (Johannes)

 

Die Möglichkeit zum Pressegespräch besteht vor den Redebeiträgen ab 10:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Melden Sie sich hierfür bitte bei Canan Barski an unter Tel. (01590) 148 76 24 oder barski@oezo.de.

 

Pressekontakt bei inhaltlichen Fragen:

Ottmar Ilchmann, Tel. (0176) 4500 0760 und o.ilchmann@yahoo.de.

Pressemitteilung vom 13.03.2019 zum Download

 

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